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Eishockey-Plausch-Spiel in der Eishalle Erlen, Dielsdorf
Sonntag, 24.1.2010
Mit den Turnvereinen Dättlikon, Neftenbach und Seuzach

Text: Dani Hofmann, Höfi #5, Fotos

Ja, es ist schon wieder über ein Jahr her, da traf man sich zum ersten Mal in Winterthur. Der Kalender zeigte damals Dezember 2008. Was geblieben ist, sind schönen Erinnerungen an des Erlebte auf dem Eis und auch dass man bereits in der Garderobe nach dem Spiel sagte: „Bis zum nächsten Mal!“ Die ganze Turnsaison 2009 trafen sich die Akteure an den Wettkämpfen und Fester. An den Dreikampfmeisterschaften in Winterthur, terminlich kurz vor der Eishockeysaison 2009/2010, wurde nicht mehr gefragt ob, sondern wann das Spiel stattfinden sollte. Einen freien Eisplatz zu bekommen ist schwierig, aber es ist noch immer gelungen. Diesmal fanden wir diesen in Dielsdorf. Die Halle ist dort ein Zelt, Turner fühlen sich in beidem wohl.

Wir trafen uns im Restaurant zu einer Kurzinformation, denn es zog alle in die Garderoben um möglichst schnell in die alten, stinkigen, gemieteten Ausrüstungen zu kommen. Oder so. Nein, das Material, welches wir in Dielsdorf erhielten war gut, vor allem aber bereits in der Garderobe, es konnte nach dem Spiel auch dort gelassen werden und es war günstiger als in andern Eistempeln. Die zwei Goalies wurden von der Plauschmannschaft HC Red Wolf aufgeboten, als Schiedsrichter stellte sich wieder Gino Viola zur Verfügung. Mit einer ca. 20 Minütigen Verspätung konnte man das frisch geputzte Eis betreten. Grosses Einturnen schien nicht nötig zu sein, den Meisten quoll der Schweiss bereits vom Anziehen und den ersten Schritten auf dem Eis aus dem Helm. Ein paar Pässe, zwei drei Schüsse auf das Tor, das war es dann auch schon, wir wollten ja spielen. Die Schlachtrufe waren bereits Meisterlich.

Dättlikon und Neftenbach bildeten mit je einem Block eine Mannschaft, Seuzach stellte sich dem entgegen mit drei Sturmlinien und zwei Verteidigungsblöcken.

Schöne Pässe und Kombinationen wurden herausgespielt. Das Spiel sah sich flüssig an, obwohl nicht sehr schnell. Das Timing stimmte, die Pässe passten, oft blieb man an den eigenen Möglichkeiten im Umgang mit den Schlittschuhen etwas hängen. Es bewährte sich einige Spieler immer wieder miteinander spielen zu lassen, so etablierten sich Marcel und Beat in der ersten Sturmformation und harmonierten goldig. Päde Ott gelang es sich oft freizustellen auf der linken Seite und lancierte so die Angriffe der zweiten Sturmreihe. Leander imponierte mit Körpergösse und immer besser werdenden Schlittschuhkünsten. Auf Roman konnten lange, scharfe Pässe geschlagen werden, welche den Raum öffneten und die Torchancen für die dritte Sturmlinie brachten. Päde Manz war mit seiner Aufstellung in der ersten Hälfte gar nicht zufrieden und fand im zweiten Abschnitt seinen Platz in der Verteidigung neben Roger. Stocktechnisch zwar verkehrt aufgestellt, aber das Duo harmonierte, Tore bekamen wir nämlich an diesem Sonntag keine. Die gegnerische Mannschaft, in grün gekleidet, brach nicht oft durch bei uns, und sonst stand ja auch noch Michael Joho bei uns im Tor. Wir machten es auf der anderen Seite besser. Einige Male gelang es uns an den Schonern und Fanghandschuhen von Marco Bührer (SCB), getragen von Mirko Martinelli, vorbeizukommen. „Druck aufs Goal, Druck auf Goal“, hiess es von der Bande aus immer und immer wieder. Rafi war der erste, der dies umsetzte und im dritten kurz nacheinander folgenden Schuss musste sich der Goalie geschlagen geben. Die zwei Center, Beat und Jüge machten es ihm nach und reüssierten ebenfalls. Ein Hammer, von der Stärke, die in diesem Spiel erlaubt war, feuerte Päde Manz von der blauen Linie ab. Auch dieser Puck zappelte im Netz. Bis auf 6:0 zählte der Schiedsrichter, Rafi und Beat scorten doppelt, viele Spieler konnten sich Assists gutschreiben lassen. Der Transfer von Mäge Manz zur gegnerischen Mannschaft in der zweiten Spielhälfte erbrachte dieser auch nicht den erhofften Torerfolg, aber etwas mehr Ruhe auf der Spielerbank. Fans reisten diesmal nur wenige mit, anscheinend weil das Spiel als Training angesagt war. Wir werden den Namen zugunsten der Fanmenge ändern. Manu und Natascha wurden sogleich als Fotografen eingespannt, den Kindern gefiel es dem Gesichtsausdruck an zu urteilen auch bei uns auf der Spielerbank.

Danke, tschau zäme und bis zum nächsten Mal!