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Turner-Töffausfahrt vom 24./25. Mai 2001

Bilder und Text: Dario Casa

An der alten Tradition, die Turner-Töffausfahrt jeweils am Auffahrtstag durchzuführen, hielt der Organisator Bruno Scherrer fest. Doch neu offerierte er für diejenigen, welche Zeit und Lust hatten, eine zweitägige Tour. Die Route hierfür wurde so festgelegt, dass die "Eintäger" nach dem Mittagessen den Heimweg wieder antreten konnten, während die "Zweitäger" noch etwas tiefer ins österreichische Land fahren konnten.

So starteten wir bei trockenem Wetter am Auffahrts-Donnerstag um 09.00 Uhr beim Parkplatz am Bahnhof Seuzach zur Töfftour. Mit 14 Zweirädern und einem Seitenwagen-Gespann starteten wir Richtung St. Gallen und Rheintal, wo wir bei Oberriet die Grenze nach Österreich überquerten. Die Fahrt führte durch das Grosse Walsertal über den 1679m hohen Hochtannbergpass nach Warth zum Mittagessen. Anschliessend trennten wir uns von 6 Motorrädern, welche von da aus wieder den Heimweg in Angriff nahmen. Mit 9 Maschinen und 14 Personen zogen wir bei strömendem Regen weiter durch die Landschaft bis hin nach Ehrwald, wo uns das sehr angenehme und freundliche Hotel Ausfernerhof aufnahm.

Nachdem wir nun wieder alles getrocknet hatten, die Zimmer bezogen und eingerichtet waren, gingen wir in ein urgemütliches Restaurant, wo wir unsere Gaumen mit vorzüglicher Kost verwöhnen liessen und den heimeligen Service genossen. Ein abschliessender Spaziergang durch den kleinen Touristenort gab uns dann auch die nötige Ruhe fürs Bett.

Am Morgen erwartete uns ein fantastisches Buffet, wo wir die "nötigen" Kalorien wieder zu uns nahmen und so unsere Töfftour gestärkt fortsetzen konnten. Nun führte der Weg über den 1209m hohen Fernpass an die Schweizergrenze im Unterengadin. Die sonnige Fahrt durch das Engadin und über den 2368m hohen Flüelapass führte nach Davos. Anschliessend gönnten wir uns die wohlverdiente Mittagspause auf dem Wolfgangpass. Frisch aufgetankt ging es nun weiter durch das Toggenburg, über Bichelsee nach Seuzach, wo wir alle gesund und müde um 18.00 Uhr ankamen. Es war wieder einmal mehr eine wunderschöne Fahrt durch das Grüne, begleitet von Wind, Regen, Sonne und Wärme. Wir freuen uns bereits wieder auf das nächste Jahr. Wo wird uns der Weg wohl hinführen?