Sportliche Herausforderungen auf dem Gurten und kulturelle Highlights im Stadttheater der Bundesstadt.

Los ging’s pünktlich um 6:30 Uhr, als wir in Seuzach den Zug bestiegen – frisch, fröhlich und bereit für ein Abenteuer! Die Zeit im Zug nach Bern wurde fleissig genutzt: Es wurde „geplättelt“ und gejasst, dass die Karten nur so flogen. Stimmung? Top.

In Bern angekommen, stand der Gurten auf dem Programm. Die einen schnürten tapfer ihre Wanderschuhe und machten sich auf den Weg, während die anderen es etwas gemütlicher angingen und sich mit der Bahn nach oben chauffieren liessen. Oben angekommen wurde zuerst wieder geplättlet. Während die mutigen Wanderer draussen in der Kälte auf den Berg wanderten, sassen die andern aufgrund der Kälte im Restaurant auf dem Hausberg von Bern. Natürlich stiess auch die zweite Gruppe bald dazu, sodass alle in gemütlicher Runde vereint waren.

Am Nachmittag ging’s gemeinsam mit der Bahn wieder zurück in die Stadt, direkt zum Stadttheater Bern. Dort erwartete uns eine spannende Führung hinter die Kulissen – das volle Theaterprogramm, inklusive staunender Blicke und «Ach so läuft das!»-Momente. Nach so viel Kultur war es Zeit für eine Pause in der „vierten Wand“, einem charmanten Restaurant, das extra für die Theaterspieler eröffnet wurde. Nach einem kleinen Drink führte uns der Weg weiter ins „alte Tramdepot“, wo ein köstliches Nachtessen auf uns wartete.

Für den späteren Abend teilte man sich wieder auf: Die einen versuchten sich in der Karaoke-Bar (ob erfolgreich oder nicht, bleibt ein Geheimnis), während andere im „Lehrerzimmer“ oder in der „Turnhalle“ verweilten.

Am nächsten Morgen sah man noch einige müden Gesichter – kein Wunder nach so einer Nacht! Doch das Zmorge-Buffet wirkte wahre Wunder, und die Lebensgeister kehrten allmählich zurück. Auf dem Programm stand „Urban Golf“ entlang der Aare. Klingt nach einer entspannten Partie, war es aber nicht. Nach der dritten Bahn mussten wir das Spiel abbrechen – einerseits wegen der Zeit, andererseits weil die Golfbälle sich lieber in der Aare aufhielten als auf dem Grün.

Nach einer weiteren gemütlichen Runde „Plätteln“ kam der kulturelle Höhepunkt des Tages: Eine Stadtführung durch Bern, bei der wir erfuhren, wie Bern zur Bundesstadt (sprich: Hauptstadt) wurde. Doch wie alles Schöne, endete auch dieses Wochenende viel zu schnell. Ein letztes Mal stiegen wir in den Zug, der uns nach Seuzach zurückbrachte. Auf dem Weg nach Hause machten die einen noch einen kleinen Abstecher ins Restaurant Chrebsbach, um den Abend (und das Wochenende) gebührend ausklingen zu lassen.

Am Ende des Tages kamen alle müde, aber glücklich und voller neuer Eindrücke zu Hause an. Ein riesiges Dankeschön an unsere fantastischen Organisatoren, Silvan und Robin!

Simon Kläui

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