Traditionen mit vereinzelten Neuigkeiten

Auch dieses Jahr startete mit dem Leichtathletik-Hallenwettkampf. Die Stimmung war schon beim Einlaufen top, so wie eigentlich immer in Effi. Nach den ersten paar Disziplinen kam die Sonne hervor, es wurde draussen richtig schön warm und wir hatten schon fast Turnfest-Feeling. Weitere altbekannte Traditionen durften ebenfalls nicht fehlen, wie das feine Kuchenstück viel zu knapp vor dem Sprint oder der Hacky-Sack-Kreis. Ein Novum war jedoch, dass eine Partie Schach zwischen Disziplinen gespielt wurde.

Gruppe an Seuzemer Turner, stehen im Kreis, Walo springt gebückt um den Ball, der zwischen den Füssen eingeklemmt ist, nach vorne fliegen zu lassen.
Da kƶnnen die Jungen was lernen: Walo und Pasci zeigen Tricks mit dem Hacky-Sack.

Auf der Suche nach Medaillen

Ob es am Kuchen, dem Hacky-Sack Hinterher-Hechten, dem kognitiven Ausflug bei der Schachpartie oder vielleicht doch an der fehlenden Vorbereitung in der Wintersaison lag, wissen wir nicht. Auf alle Fälle war der sportliche Erfolg eher verhalten; bei keiner Disziplin hats fürs Podest gereicht. Beim Seilspringen war es ganz knapp, mit durchschnittlich 182 Sprüngen pro Minute reichte es für den 4. Rang. Bei anderen Disziplinen wie dem Hochsprung oder dem Dreihupf war schon im Vorhinein klar, dass es sehr schwer werden wird, mit den Besten mitzuhalten. Nichts destotrotz konnten wir in jeder Disziplin, in der wir gestartet sind, eine Auszeichnung holen. In jeder, bis auf unsere Paradendisziplin. Ausgerechnet in der Pendelstafette, in welcher uns schon in vergangenen Jahren der Sieg skandalös aus den Händen gerissen wurde, ist uns auch dieses Jahr die schnellste Zeit entglitten. Wir landeten auf dem harten Boden der Tatsachen, genauso wie der Staffelstab, dessen Übergabe mehrmals gescheitert ist.

Zwei Turner vor den metallenen vertikalen Kletterstangen, kurz vor dem Absprung.
Gioele und Robin nur Millisekunden vor dem Erklimmen der Stange unter dem genauen Blick des Wertungsrichters.
Simon im Flop über der Hochsprunglatte.
Simon mit der perfekten Form im Hochsprung.

Ausklang (fast) wie jedes Jahr

Für den Abend nach der Rangverkündigung waren wir dank all den Auszeichnungen, für die man mit Brot, Käse und Fleisch belohnt wird, gut versorgt. Gemeinsam mit den Turnerinnen des DTV Seuzach, welche erfolgreicher waren und ebenfalls einiges an «Plättli-Material» erturnten, haben wir im Sääli des Restaurant Chrebsbach den Abend wie gewohnt ausklingen lassen. Geendet hat der Abend mit einem interkulturellen Austausch mit der sri-lankischen Karaoke-Party im Nebensaal. Welche der heurigen Neuheiten sich bis nächstes Jahr halten, werden wir wohl sehen. Der Fokus ist nun auf dem Training für die diesjährigen Turnfester: Einerseits das Regionale in Neftenbach und das Eidgenössische in Lausanne!

Marco Frei