Bericht zur Turnfahrt der Seniorenriege Seuzach, vom 6. September 2025
Am Samstag, 6. September um 6 Uhr 22 fuhren wir nach Zürich HB. Dort stiessen Heinz von Luzern und noch zwei andere zu uns. Kaum im Zug nach Ziegelbrücke durften wir von Bruno Kaffee und feine Examenweggli von Susanne geniessen. Die eine, eingebackene Haselnuss in den Weggli hätte den Reiseberichtschreiber bestimmt. Wohl wurden sie allzu schnell heruntergemampft und die Haselnuss blieb unauffindbar! Ich stellte mich dann halt zur Verfügung, um den Reisebericht zu schreiben.
Im recht vollen Zug, jetzt bei schönster Morgensonne, fuhren wir der Pfnüselküste entlang direkt nach Glarus. Bald schon begleitete uns die Pyramide des Speers, der Federispitz bald auch der Mürtschenstock. Vorbei gings auch am Damm mit dem Schloss Rapperswil und rechtshändig das Vorderthal als Eingang zum Wäggitalersee.
In der Metropole Glarus gings durch den Stadtpark den Bergen zu. Unter Rautispitz, Wiggis und Vorder Glärnisch erreichten wir über Wiesen einen wunderschönen, stark bemoosten Buchenwald. An weidendem Vieh vorbei sahen wir schon bald den mächtigen Tödi mit 3390 Meter am Horizont.
Im kleinen, netten Schwendi gings in die Gartenwirtschaft des „Unique“. Wir durften sehr feinen ausgewogenen Riesling-Sylvaner-Bürgliwy von Glarus trinken! Feine Häppchen gabs: gut gebackene Ruccola- und Schinkenteigröllchen und Tomatenplätzli. Alles war sehr fein gewürzt und raffiniert gemacht.
Ein längerer Abstieg auf kiesigem Weg, vorbei an Weiden und kleinen Häusern führte uns an die Lindt in Mitlödi. Da gings über die Brücke nach Osten, vorbei an der grossen, aber stillgelegten! „Mitlödi Textildruck“. Gibt’s jetzt keine Glarnertüechli mehr?
Durch Wald und Flur, etwas bergan, kamen wir zu unserem Mittagshalt in der baumbestandenen Gartenwirtschaft des Uschenriet. Ein wunderschöner Ort mit rechtem Restaurant und Spielplätzen.
Nachdem Juan seine Studien der internationalen Reiterkenntnisse, mit der Aussage, dass Engländer nicht reiten können, auch noch über uns ergoss, gabs einen feinen Mittagsteller.
Glarner Netzbraten mit Kalbsbrät, Muschgetstock (nicht Mürtschenstock) an kräftiger Bratensauce und mit grosszügigem Gemüse. Dazu Sauvignon Blanc von Quinten am Walensee und eine rote Waadtländer Assemblage. Nach Kaffee (niemand trank Schnaps!) und krustigem, feinem Zwetschgenstreuselkuchen mit Vanille-Geschmack (deutscher Küchenchef) gings kurz steil runter an die Lindt. Zum Teil ausgesetzt dem milchigen Fluss entlang, bis wir wieder im Stadtpark ankamen. Hier löste sich der tägige Flohmarkt langsam auf und die Parkbeitzli füllten sich mit lockeren Leuten, die noch die Sonne geniessen wollten. Ein Pale Ale Bier mit Namen Rufelihund der Adlerbräu Schwanden tat sehr gut.
Die Rückfahrt klappte super. Beim netten Nick im Stazione gabs dann auch noch ein Bier.
So endete unsere lustige Turnfahrt! Es hat viel Freude gemacht!
Wir danken Bruno und Walter für die perfekte Organisation!
Georges Gisler
Bilder sind in der Galerie zu finden.